Es ist Mitte Mai in Portugal. Es ist heiß und es weht eine leichte Brise. Der blaue Kasten steht auf einem kleinen, befestigten Parkplatz inmitten von Zitrusplantagen im hügligen Hinterland der Algarve, nordwestlich von Tavira.
Ein paar Schritte entfernt befindet sich der Pego do Inferno. Den Tipp haben wir von Amumot.de (dort findet Ihr auch ein schönes Video!) bekommen und wollen nun dieses hübsche Fleckchen Erde selbst mal anschauen.
Unsere Tour in diesem Herbst ging weiter durch den wenig besuchten Osten von Portugal, bei der wir unter anderem diese 3 Dörfer besucht haben, die wir Euch vorstellen möchte. Sie haben durchaus Gemeinsamkeiten, sind dabei jedes für sich wiederum so besonders, dass sich ein Besuch lohnt!
Wenn Ihr gerne abseits der Touristenpfade reist und ursprüngliche Orte besucht, sind diese Tipps das Richtige für Euch!
Das ˋandere Dourotalˋ
Der Fluss Douro bildet zwischen den Orten Miranda do Douro (ruhige Übernachtungsmöglichkeit: GPS N41.49147; W -6.27335) und Barca dˋAlva (GPS N 41.02806; W-6.94132) die Grenze zwischen Spanien und Portugal. Die EN221 führt den breiten Fluss entlang, mal direkt nebenan mal oberhalb mit wunderbaren Aussichten auf dessen Verlauf, die Täler, die Wasserkraftwerke und Staumauern, die Weinberge und Olivenplantagen. Alles ist wilder und weniger touristisch als im Dourotal zwischen Pinhao und Porto.
Wir haben in diesem Sommer mal wieder ein paar weiße Flecken auf unserer persönlichen Portugal-Landkarte bunt gemalt und die Bergwelt in der Mitte von Portugal besucht.
Eigentlich wollten wir nur durch die Serra da Estrela fahren aber da wir gerade an der Küste nördlich von Nazarè waren, haben wir die anderen beiden „Serras“ gleich noch mit angeschaut.