Marokko: Unsere Antworten zu 1001 Frage

Immer wieder bekommen wir viele Fragen gestellt, wie es ist mit dem Wohnmobil nach Marokko zu fahren. Stimmen all die Vorurteile? Oder ist das alles Quatsch?

Antworten zu Marokko
Chefchaouen

Viele planen einen Urlaub und sind nur wenige Wochen im Land, andere möchten gerne für 3 – 6 Monate in Marokko überwintern. Da sich die Fragen und Bedenken oft ähneln, fasse ich hier unsere Antworten für Dich zusammen.

Unsere Tipps zu Marokko sind aus vielen spannenden Reisen und vielen Monaten Aufenthalt im Land entstanden. Zugegeben:  Jeder erlebt ein anderes Marokko, weil jeder Mensch anders ist.

Reisevorbereitung für einen Roadtrip nach Marokko

  • Achte darauf, dass dein Wohnmobil in Marokko versichert ist. Bei Polizeikontrollen kann nach der „Grünen Versicherungskarte“ gefragt werden, auf der Marokko („MA“) nicht durchgestrichen sein darf.
  • Überprüfe deinen Krankenversicherungsschutz für Marokko. Wir schließen die Langzeit-Krankenversicherung von MAWISTA (Link) ab. Das kann bei dieser Versicherung auch noch von unterwegs gemacht werden.
  • Zur Einreise benötigst du einen am Ausreisetag noch 6 Monate gültigen Reisepass.
  • Mach dir Gedanken über die Gesundheitsprophylaxe. Wir haben uns zusätzlich noch eine Thyphus- sowie eine Hepatitis A+B-Impfung gegönnt. Informiere dich dazu bei deinem Arzt.
  • Wenn Du mit Hund(en) reist, achte darauf, dass er neben dem Üblichen wie Chip, Heimtierausweis und Tollwutimpfung auch einen Tollwut-Titer-Test hat. Dies ist für die Rückreise nach Europa nötig.
  • Kauf dir einen guten Reiseführer und ein Stellplatz- und Campingplatzbuch. Wir nutzen das Reisehandbuch von Edith Kohlbach* (Link) und dazu den Campingführer* (Link).
  • Informiere dich im Saharaforum (Link) und im Marokkoforum (Link).
  • Wir sind ADAC-Plus-Mitglied. Der ADAC hat eine großartige deutsche Mitarbeiterin in Agadir und hilft auch beim Besorgen von Ersatzteilen.
  • Nimm ein Ersatzrad mit.
  • Kauf dir eine Michelin-Karte* (Link) für Marokko aus Papier. Navigieren tun wir mit der APP „OSMAND“ (Link). Sie hat das beste Kartenmaterial basierend auf der Karte der „Open Street Map Initiative“.
Blick auf das schneebedeckte Atlas Gebirge

Einreise

Alle Informationen zum Kauf der Fährtickets findest du in diesem Beitrag: LINK.
Wenn wir in den Osten oder Norden Marokkos wollen, nehmen wir die Fähre Algeciras – Ceuta (Spanien). Soll es gleich in den Süden gehen setzen wir nach Tanger Med über.

Dein Wohnmobil darf sich maximal 180 Tage und du selber 90 Tage bzw. unter bestimmten Bedingungen maximal 180 Tage (nach Prolongation (Link)) pro Kalenderjahr in Marokko aufhalten. Eine Prolongation ist oft an einen Aufenthalt für 1 Monat auf einem Campingplatz z.B. El Barco/Sidi Ifni geknüpft.

Nach der Einreise holen wir als erstes Geld (Dirham Kurs ca. 10DH = 1€) am ersten Geldautomaten, den wir sehen und kaufen uns eine marokkanische Gasflasche (LINK zu unserem Beitrag).


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Einkaufen

Viele Preisinformationen findest Du in diesem Beitrag: LINK.

  • HANDELN: Beim Einkauf von Lebensmitteln wird seltener gehandelt als bei anderen Produkten. Wenn du unsicher bist beim Preis, erkundige dich zuerst bei mehreren Händlern bevor du zuschlägst.
  • Wenn Du mehrere Produkte kaufst, rechne besser alles selber zusammen. Marokkaner haben es nicht so mit Zahlen….
  • Überprüfe Dein Wechselgeld immer sofort!
    Wenn du einen astronomisch hohen Preis gesagt bekommst, ist es meist der Preis in der Uralt-Währung „Real“. Wenn du diesen durch 20 teilst, hast du den Preis in Dirham.
  • Wenn du tankst, achte darauf, dass die Tanksäule auf „Null“ steht.
  • Unser Lieblingswaschmittel für die Handwäsche: ONI
  • Nicht alle Produkte sind in Marokko verfügbar oder manche importierten Produkte ist auch sehr teuer. Wenn du auf etwas nicht verzichten kannst, bringe es dir lieber mit.
  • Vegetarisches Essen im Restaurant ist selten. Selbst bei einer „vegetarischen“ Tajine (Link) oder an Couscous mit Gemüse wird tierisches Fett (Schmalz) verwendet.
Souk Marokko
Souk in Guelmim

Übernachtung

Freistehen

  • Obwohl wir in Europa ausschließlich frei übernachten, nutzen wir in Marokko zum Teil Campingplätze.
  • Da viele Wohnmobilisten Geschenke für die „armen“ Marokkaner mitbringen oder sich zu sehr lukrativen Geschäften überreden lassen, kommen die Menschen natürlich auch zu uns. So haben wir oft mehr Publikum als wir vertragen können. Gerade wenn wir uns größere Orte anschauen wollen, nutzen wir auch Campingplätze.
  • Seit ein paar Jahren kommt oft Polizei oder Militär nach Einbruch der Dunkelheit  mit dem Hinweis, dass es zu gefährlich ist außerhalb von Campingplätzen zu übernachten. Bisher haben wir hunderte von Nächten frei gestanden, ohne dass es zu Problemen gekommen ist. Abgesehen von lauter Musik oder Stromgeneratoren anderer Wohnmobilisten.
  • An der Küste nördlich von Sidi Ifni wird Freistehen fast völlig unterbunden.
  • Bisher kennen wir niemanden der wegen freiem Übernachten eine Strafe bezahlen musste.

Freistehen in Marokko

Campingplätze

  • sind oft einfacher als in Europa
  • Viele CP haben den Charakter von Parkplätzen.
  • Preise:
    • der Großteil der CP kosten 6 bis 8 €/Nacht
    • Strom: ca. 2 €/Nacht
    • Dusche: manchmal extra für 1 €
  • Duschen: Warmwasser hat manchmal keine konstante Temperatur, vor allem wenn mehrere Personen gleichzeitig Duschen.
  • Strom: Die Spannung, welche an den Steckdosen anliegt, geht manchmal runter bis 150V. Dadurch kann die Ladeelektronik des Wohnmobils zerstört werden. Einige Wohnmobilisten helfen sich mit Spannungsstabilisatoren weiter oder stecken nur in der Nacht zum Aufladen der Aufbaubatterie (Link) an der CP-Steckdose, denn dann ist die Spannung höher/konstanter.
  • Von Januar bis März sind die meisten Wohnmobile im Land und es kann vor den beliebten Campingplätzen zu Warteschlangen kommen.

Übernachten auf Parkplätzen

Besonders in Städten wie Fes, Meknes, Rabat (Link) oder Marrakech ist es interessant auf bewachten, öffentlichen Parkplätzen zu übernachten. Die Preise variieren und müssen teilweise mit den Guardians (Parkwächtern) verhandelt werden.

Fragen zu Marokko

Straßen

  • Die Straßen in Marokko sind fast durchgehend befestigt. Auch viele Pisten bekommen nach und nach eine Teerdecke.
  • Es gibt weniger Brücken als in Europa. Die Landstraßen folgen der Landschaft.
  • Die Flüsse sind meist trocken und werden auf betonierten Furten gequert. Diese Flussbetten heißen „Oued“, gesprochen „Wed“.
  • Der Zustand der Straßen ist sehr unterschiedlich:
    • Die Autobahnen sind top.
    • Manche Straßen haben große, tiefe Löcher. Manchmal ist auch der Straßenrand sehr unregelmässig und es fehlt schon mal ein Stück.
    • Landstrassen in abgelegenen Gegenden sind zum Teil sehr schmal, sodass du bei Gegenverkehr eine Stelle suchst um etwas von der Strasse zu fahren. Achte dabei auf den Fahrbahnrand!
    • Der Fahrbahnrand ist oft hoch und „ausgefranzt“. Ich muss immer aufpassen, dass ich mir da meine Reifen nicht an der Seite aufreiße.
    • Gerade nach starken Regenfällen gibt es viele neue Straßenschäden (Steinschläge, überspülte lehmige Straßen), Brücken sind weggespült oder Oueddurchfahrten durch Überflutungen unpassierbar. Wir verschieben unsere Weiterfahrt dann um ein paar Tage.

Dir gefällt, was Du liest und Du möchtest etwas für unsere Dieselkasse tun? Dann schau hier nach, wie das funktioniert (Link). Dankeschön!


Verkehr

In Marokko wird intuitiv gefahren. Mir hat es geholfen ein wenig die deutschen Verkehrsregeln zu vergessen und einfach die Marokkaner beim Fahren zu beobachten. Es ist sinnvoll sich am Anfang sehr zu konzentrieren.

  • Es wird weniger in den Rückspiegel geschaut bevor man die Spur wechselt. Also weiß ich, wenn das Auto vor mir sich einem Hindernis nähert, wird der Fahrer ohne zu blinken nach links ausweichen. Viele Unfälle entstehen durch seitliche Berührungen.
  • Wenn ich 2 Fahrzeuge hintereinander überholen möchte, hupe ich kurz als Info, dass ich jetzt komme.
  • Auch auf der Autobahn laufen Fußgänger und Weidetiere herum und auf der Landstraßen sowieso.
  • Es kommt oft vor, dass einem ein Moped auf der eigenen Spur als „Geisterfahrer“ entgegen kommt.
  • Im Kreisverkehr wird man schon mal kurz nacheinander von links und dann von rechts geschnitten.
  • Wir fahren grundsätzlich NICHT bei Dunkelheit, da Personen, Tiere, unbeleuchtete Fahrzeuge und Schlaglöcher nicht zu sehen sind.
  • Parken: In Städten werden Parkmöglichkeiten oft von Parkwächtern „Guardiens“ betreut. Wir geben als Parkgebühr 3DH (ca. 0,30€). Die Parkdauer spielt dabei keine Rolle.
  • Es gibt in Marokko immer wieder Polizeikontrollen. Das erste Schild ist meist ein Stop-Schild. Halte dort und warte auf ein Handzeichen, dass du zum Polizisten vorfahren darfst. Dort hältst du wieder an, es sei denn er winkt dich gleich durch. Tipp: Lieber einmal zuviel anhalten als zu wenig.
  • Es gibt sehr oft Geschwindigkeitskontrollen mit Handlasermessgeräten, bezahlt wird sofort.

Rabat

Wetter (im Winterhalbjahr)

  • Die Temperaturen unterscheiden sich stark nach Region und Lage am Meer bzw. im Inland.
  • Das mildeste Wetter findest du zwischen Guelmim und Zagora bzw. in der Oase Tighmert (Link). Die Nächte sind selten unter 10 Grad und die Tage haben oft eine Schattentemperatur von über 16 Grad. Die gefühlte Temperatur in der Sonne ist dabei etwa 25 Grad, da die Sonne auch im Winter sehr viel Kraft hat.
  • Der Wind ist oft intensiv und kalt. Unsere Empfehlung: Vor dem Wohnmobil auf der windabgewandten Seite in der Sonne sitzen. Vor dem unter dem Womo durchziehenden Wind schützen wir uns mit einem handelsüblichen Windschutz (Link*).
  • Am Meer ist der Wind kälter und intensiver als im Inland, die Luft ist feuchter, die Nächte milder.
  • Nördlich von Essaouira ist es auch im Winter kalt.
  • In der West-Sahara (Link) haben wir es durch den sehr starken, eisigen Wind kälter empfunden als zwischen Guelmim und Zagora.

Sommerzeit, Winterzeit, Ramadan

  1. Marokko hat die Zeitumstellung zwischen Sommer und Winter abgeschafft.
  2. Im Ramadan haben tagsüber viele Restaurants und Cafes geschlossen. Dafür ist am Abend viel los auf den Straßen.
Essaouira
Essaouira

Wasser

  • Trinkwasser
    • Quellen: Als Trinkwasser nutzen wir in den Bergen gern Quellen. Um die Qualität etwas einschätzen zu können, messen wir den Leitwert mit diesem Messgerät (Link*)
    • gekauftes Wasser in 5 Liter-Kanister: Preis ca. 1€. Die leeren Plastikbehälter nutzen wir hinterher als Mülleimer, zum Aufbewahren von Hülsenfrüchten und anderen Lebensmitteln, um an Quellen und Wasserhähnen Wasser zu holen…
  • Wasserleitungen auf CP und am Straßenrand: dieses Wasser nutzen wir nur als Brauchwasser und nicht zum Trinken. (Putzen, WC, Kartoffeln kochen, …)

Sprache

  • Amtssprache ist Arabisch und Französisch.
  • „Auf der Straße“ werden je nach Region und Volksgruppe verschiedene Sprachen gesprochen: Darija (Marokkanisch-Arabisch, Link zu Wiki) ist weiter verbreitet, ansonsten noch Tamazight (=Berberisch; Link zu Wiki), Sahroui…
    Wir haben ein paar Worte Darija gelernt. Das hilft sehr, da viele Menschen in den Dörfern kein französich sprechen.
  • Englisch wird fast nur im touristischem Bereich gesprochen.

Internet / Telefon

  • Es gibt 3 große Telekommunikationsanbieter: Maroc Telecom, INWI und ORANGE.
  • Die Preise der Anbieter sind ähnlich.
  • Maroc Telecom hat das am besten ausgebaute Netz. Unsere Infos dazu findest du hier LINK.

Landschaften

  • Marokko ist landschaftlich sehr vielfältig.
  • Ein großer Teil Marokkos ist gebirgig.
  • Nördlich von Marrakesch ist die Landschaft eher europäisch mit Bergen und Wäldern.
  • Der Süden ist durch Steinwüste und Palmen geprägt.
  • Es gibt 2 Sanddünen-Gebiete: Erg Chebbi ist ein kleiner Bereich mit hohen Dünen. Erg Chegagga hat eher kleinere Dünen, ist dafür aber viel größer. Insgesamt ist die Sandfläche Marokkos viel kleiner sind als wir anfangs dachten.

Einladungen von Marokkanern

  • Marokkaner sind von Natur aus gastfreundlich.
  • Du kannst eine Einladung höflich ablehnen, das ist nicht unfreundlich.
  • Du kannst dich jederzeit nett verabschieden und gehen.
  • Ein paar wenige Marokkaner haben gelernt, dass sie davon profitieren können wenn sie Touristen zu sich nach Hause einladen. Sie fragen dann nach z.B. Geschenken und Medikamenten oder möchten, dass du das Essen bezahlst.
  • Wenn du spontan von der Straße weg eingeladen wirst, wird von Dir natürlich auch kein Geschenk erwartet.
  • Als kleines Gastgeschenk an Erwachsene hat sich bei uns eine Tafel Schokolade oder ein kleines Glas Schoko-Aufstrich bewährt. Es geht um eine nette Geste nicht um „große gönnerhafte“ Geschenke. Wir geben Geschenke grundsätzlich nur an Erwachsene und diese verteilen sie dann an die Kinder.
  • Grundsätzlich wirst du in Marokko mehr respektiert wenn du dich bei der Kleidung etwas an den Marokkanern orientierst z.B. lange Hose, langärmelige Oberbekleidung. Frauen auch gern weite Hosen bzw. Röcke und am besten Schultern und Dekolleté bedeckt.

Mit Hund in Marokko

  • Hunde als Haustier sind in Marokko weitestgehend unbekannt. In der marokkanischen Kultur gelten Hunde als unrein und sind zu meiden.
  • Marokkaner sind ungeübt im Umgang mit Hunden und haben oft Angst gebissen zu werden. Sie halten gern Abstand, wenn ein Hund am Wohnmobil ist.
  • Es ist besser wenn ihr darauf achtet, dass euer Hund sich nicht unkontrolliert und schnell auf Marokkaner zu bewegt. Auch ein Markt kann stressig für die Leute vor Ort und den Hund werden.

Oase in Marokko

Unser Vorschlag für deine 1. Marokko-Reise mit dem Wohnmobil

Wir haben in Marokko viele Wohnmobilisten getroffen, die mit Land und Leuten nicht gut klar gekommen sind und dabei waren, ihre Tour durch Marokko abzubrechen und vorfristig wieder zurück nach Europa zu reisen.
Viele bekamen einen regelrechten Kulturschock. Sie unterschätzten wie sehr sich dieses Land doch von dem uns bekannten Leben unterscheidet, obwohl es, durch die Straße von Gibraltar, nur wenige Kilometer Luftlinie von Europa getrennt ist.
Die Meisten wählen die naheliegendste Route für den Start, welche aber nach unserer Meinung, auch die anspruchsvollste ist: die Nationalstraße N1 am Atlantik nach Süden. (Genauso haben wir es übrigens bei unserer ersten Marokkoreise auch gemacht…). Auf dieser Strecke wird man oft intensiv von Marokkanern angesprochen und nach Geschenken oder Tauschgegenständen gefragt. Von dieser Situation waren die meisten völlig überfordert und der Eindruck wird dem wahren Marokko nicht gerecht. Wiederum ist es so, dass die Einheimischen, die dort leben, über die Jahre gelernt haben, dass jeder Tourist und jedes Wohnmobil ein kleiner Lottogewinn ist. Ich kann gut verstehen, dass jeder Marokkaner die Situation der Neuankömmlinge ausnutzt.

Aus diesem Grund möchte ich dir eine alternative Routenplanung anbieten. Du wirst auf dieser Strecke schnell in den warmen Süden kommen und bald sehr  offene aber nicht aufdringliche marokkanische Menschen treffen.

  1. Fähre von Algeciras nach Tanger Med
  2. Von Tanger Med nach Asilah (Link) / CP Assaada (Link). (Gegenüber befindet sich Maroc Telecom-Laden, in dem die Mitarbeiter auch englisch sprechen.)
  3. Von Asilah über die Autobahn nach Agadir (Link)
    • Je nach Wohnmobil und Fahrkondition wirst du für die 1000 Kilometer 1 bis 2 Tage benötigen. Wir haben 50€ Maut bezahlt.
    • Übernachten kannst du auf dem Parkplatz einer Autobahn-Raststätte. Im Gegensatz zu Europa ist das ungefährlich. Plane die Fahrt so, dass du auf dem letzten Parkplatz der Autobahn vor Agadir übernachtest.
  4. Autobahnraststätte vor Agadir zur Oase Tighmert
    • Fahre früh am Morgen von der letzten Autobahn-Raststätte über Guelmim (Marjane-Supermarkt, Samstags Souk) nach Tighmert (Link). Dort kannst du dich erstmal von der Anreise ausruhen, tolle Oasen-Spaziergänge machen und dich einleben. Auf dem CP „Ain Nakhla“ (Link) kannst du dem sehr gut deutsch sprechenden Besitzer Salah alle Fragen stellen, die dir auf der Seele brennen.
  5. Von dort aus fährst du bei angenehmen Wetter in den kältesten Wintermonaten weiter nach Osten Richtung Zagora und genießt spannende Orte mit echtem marokkanischem Flair.

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9 Gedanken zu „Marokko: Unsere Antworten zu 1001 Frage“

  1. Sehr gute Hinweise, kurz und knackig zusammengefasst. Decken sich 100% mit meinen bisherigen Erfahrungen in Marokko. Kleiner Tipp bei (angeblichen) Verkehrsverstößen: Immer nur ein paar kleine Scheine im Geldbeutel haben, diesen vorzeigen und lauthals jammern. Die Strafe wird daraufhin oft entsprechend reduziert. Quittung gibts dann natürlich keine. Yallah!

    1. Lieber Michael,
      dankeschön für den sehr hilfreichen Tipp! Wir jammern auch immer, dass wir kein Geld haben und loben das schön Marokko in den höchsten Tönen 🙂 .
      Liebe Grüßen vom blauen Kasten!

  2. Super Résumé ! Sehr hilfreiche Infos – dazu würde ich noch raten das frei campen in Oase zu vermeiden weil es dort viele Skorpione und Schlange gibt. Für Skorpione Beobachtung nimmt doch eine UV Lampe und ein wird erstaunen wieviele „Tierli“ unterwegs sind!!
    MfG

    1. Danke Dir! Auch sehr für den hilfreichen Tipp mit der UV Lampe. Ich frage mich gerade, ob ich wissen möchte, wieviele Tierli da so um meine Beine unterwegs sind… aber spannend ist es allemal!

    2. Ja genau – im UV-Licht leuchten die Skorpione wie kleine Diamanten.
      Schlangen gibt es vor allem da, wo es auch Mäuse hat. Also genau da wo Müll und/oder Touristen sind…
      liebe Grüsse vom Muger

  3. hallo Ihr Beiden,
    ich verschlinge gerade euren Blog, denn bei uns wird ab dem nächsten Jahr eine relative Freiheit herrschen. Eine Frage habe ich dennoch zu Marokko: wie ist dort mit der Sicherheit?
    Ich bin eben nicht besonders mutig 😉
    Danke und weiterhin gute Reise
    Ewa

    1. Hallo Ewa, die Sicherheit in Marokko ist außerhalb der Großstädte und Touristenzentren höher als in Deutschland. Viel Spaß weiterhin noch mit unserem Blog !

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